Dieses Experiment zielt darauf ab, die Fastenzeit ins Team zu holen und energieraubende Verhaltensweisen zu identifizieren und bewusst für einen bestimmten Zeitraum z. B. zwei Wochen zu vermeiden. Das dient zum einen dazu, den Aufmerksamkeitsfokus weg von den immer gleichen unproduktiven Themen zu verschieben und zum anderen die negativen Emotionen, die an diesem Thema hängen im Team zu regulieren. Fasten als Führungsimpuls kann als teaminternes Experiment wie folgt genutzt werden:
Der erste Schritt ist die gemeinsame Suche nach dem geeigneten Fastenthema und schon das schult die Reflexionskompetenz des Mustererkennens.
„Wo befinden wir uns in wiederkehrenden negativen Spiralen?
Wo schrauben wir uns im Team immer wieder nach unten?“
Denn aus dieser Analyse wird dann das Thema für das Fasten: Worauf wollen wir als Team für die nächsten 2 Wochen bewusst verzichten, um Kultur und Zusammenarbeit zu verbessern?
Worauf wollen wir als Team für die nächsten zwei Wochen bewusst verzichten, um Kultur und Zusammenarbeit zu verbessern?
Beispiele für Kultur-Fasten:
• Mail-Fasten (keine E-Mails schreiben und lesen nach 19 Uhr)
• Jammer-Fasten (kein Jammern mehr über nicht änderbare Situationen)
• Reiz-Wort-Fasten (Das Team bestimmt ein Thema, um das es in der Zeit mal nicht gehen soll. (z.B. Fachkräftemangel, bestimmte Personen, über die man sich gerne im Team aufregt, Firmenprogramme)
Reflexion im Anschluss an die zwei Wochen:
• Welche Effekte hatte das Fasten-Experiment auf unser Team in Bezug auf Stimmung, Fokus, Produktivität, Zusammenarbeit?
• Was war positiv und was war schwierig?
• Was möchten wir davon für die Zukunft beibehalten und was möchten wir neues ausprobieren?
Wir hoffen, dass dieses Experiment Lust auf einen neuen Führungsimpuls gegeben hat.
Lesen Sie gerne mehr zum Thema des Monats „Fastenzeit-raus aus der Komfortzone“ und was das mit Unternehmensführung zu tun hat.
Foto: Nano Banana